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Bratapfelkuchen mit Marzipan

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Bratäpfel stehen für mich für Weihnachten und Gemütlichkeit. Wer sich aber nicht zwischen Bratapfel und Kuchen entscheiden kann, für den habe ich die perfekte Lösung: ein Bratapfelkuchen.

[Werbung|Bloggernennung] Heute heißt es zum letzten Mal „Saisonal is(s)t besser“ von Whatinaloves. Ich habe euch dieses Mal ein weihnachtliches Rezept mitgebracht, dass euch die Entscheidung zwischen Kuchen und Bratapfel abnimmt: einen Bratapfelkuchen.

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die liebe Katrin von Fernwehküche, die auch für den Dezember wieder einen tollen Saisonkalender erstellt hat.

Bloggerprojekt Saisonal is(s)t besser
Bratapfelkuchen mit Äpfeln und Mandeln dekoriert

2 Saisonkalender Dezember

Saisonkalender Dezember

3 Bratapfel

Bratäpfel kennt ihr bestimmt alle und habt ihn auch schon mal gegessen.  Aber wisst ihr auch, woher der Bratapfel kommt und was ein Bratapfel to go ist? Nein, dann solltet ihr unbedingt weiterlesen.

3.1 Das Gedicht

Zuerst einmal stimmen wir uns ein mit einem typischen Gedicht zur Weihnachtszeit, das sich um den Bratapfel dreht.

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

(Bayrisches Volksgut)

3.2 Was sind Bratäpfel

Fangen wir mal ganz einfach an. Bratäpfel sind Äpfel, die im Ofen gebacken werden. Es gibt sie traditionell in der Weihnachtszeit. Meistens wird das Kerngehäuse rausgeschnitten und die Äpfel lecker gefüllt mit zum Beispiel Marzipan, Rosinen, Nüssen, Lebkuchen oder weihnachtlichen Gewürzen. Da sind der Fantasie an sich keine Grenzen gesetzt. Es gibt sie auch in der herzhaften Version mit einer Zwiebelfüllung und/oder Blutwurst. Ich bevorzuge aber dann doch die süße Variante.

3.3 Woher kommt der Bratapfel

So richtig nachvollziehen lässt sich das leider nicht mehr. Allerdings haben Bratäpfel schon eine lange Tradition. Früher hatten die Familien mindestens einen Apfelbaum im Garten und es gab auch mehr Streuobstwiesen. Klar bleiben viele Sorten bei richtiger Lagerung lange frisch, aber eben auch nicht ewig. Und nur Apfelbrei und Apfelkuchen wurde vermutlich auf Dauer einfach zu langweilig. Und so kam eine findige und experimentierfreudige Köchin oder Großmutter mal auf die Idee, Äpfel zu füllen und im Ofen zu backen. Tada, der Bratapfel war geboren. So oder so ähnlich hat es sich vielleicht zugetragen.

3.4 Bratapfel to go

Bei meinen Recherchen zum Bratapfel bin ich über eine sehr schöne Idee bei Lebkuchen Schmidt aus Nürnberg gestolpert: Bratapfel to go als kleines Mitbringsel in der Weihnachtszeit. Finde ich – gerade in der heutigen Zeit – eine absolut geniale Idee. Den Bratapfel to go kann man nämlich auch wunderbar verschicken. Er passt auch schön zu einem kleinen Weihnachtsmarkt zu Hause. Mit anderen Worten: ich bin einfach restlos begeistert von dieser Idee. Und so geht’s:

Ihr braucht als erstes ein schönes Einmachglas, in das der Apfel passt. Dann wird der Apfel wie gewohnt ausgehöhlt und gefüllt, in das Glas gesetzt und mit einem Schnapsglas voll Apfelsaft/-wein übergossen. Bei 200°C Grad Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen für ca. 30 Minuten gebacken. Aus dem Ofen nehmen und unbedingt darauf achten, dass der Rand des Glases sauber und trocken ist und sofort fest verschließen. Fertig ist ein leckerer Bratapfel to go. Der Beschenkte kann ihn dann einfach ohne Deckel im Ofen nochmal erwärmen und mit Vanillesoße oder Zimt und Zucker genießen. Wie gesagt, ich bin absolut begeistert.

Bratapfelkuchen mit Äpfeln und Mandeln dekoriert

4 Rezept Bratapfelkuchen

Zutaten

Teig

  • 120 weiche Butter
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 15 g Vanillezucker
  • 15 g Marzipan gerieben
  • 50 g Buttermilch
  • 120 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Ei
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • etwas Tonkabohne oder Spekulatiusgewürz

Zutaten

Äpfel

  • 4 kleine Äpfel
  • Marzipan
  • ganze Mandeln

Außerdem

  • brauner Zucker
  • Mandelstifte
Bratapfelkuchen mit Äpfeln und Mandeln dekoriert, ungebacken

Zubereitung

  1. Butter, Rohrohrzucker, Vanillezucker, Gewürz und Salz schaumig rühren.
  2. Das Ei komplett unterrühren und das Marzipan zusammen mit der Buttermilch nach und nach hinzufügen.
  3. Mehl mit dem Weinsteinbackpulver vermischen und unterrühren.
  4. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform füllen.
  5. Äpfel schälen, das obere Viertel abschneiden und aushöhlen. Unten eine Mandel in den ausgehöhlten Apfel legen und mit Marzipan füllen.
  6. In der Springform verteilen, leicht eindrücken und den Deckel wieder auf die Äpfel setzen.
  7. Mit etwas braunem Zucker und Mandelstiften bestreuen.
  8. Im vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten bei 160°C Grad Umluft backen.

5 Anmerkungen zum Rezept

Der Kuchen schmeckt mit Sicherheit mit Bratbirnen auch sehr lecker. 

Wenn ihr kein Spekulatiusgewürz habt oder mögt, dann nehmt doch einfach Lebkuchengewürz oder Zimt.

Stück Bratapfelkuchen mit Äpfeln und Mandeln dekoriert

6 Mach mit bei "Saisonal is(s)t besser"

Jeden Monat mit dabei bei „Saisonal is(s)t besser“ waren diese tollen Blogger*innen:

Alexandra meins-mitliebeselbstgemacht 
Frances carry-on-cooking 
Katrin von fernwehkueche
Ina von What Ina loves
Laura von thecookingglobetrotter 
Tamara + Sebastian von simply-vegan 

Du möchtest auch ein Teil des Blogevents sein und dein saisonales Rezept mit uns teilen? Heute hast du das letzte Mal Gelegenheit dazu. Trag dich einfach in die Linkliste ein und/oder teile deine Kreation auf Instagram unter dem #saisonalisstbesser. Vergiss nicht, mich in deinem Bild zu verlinken @kuechentraumundpurzelbaum.

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Sucht ihr noch mehr weihnachtliche Rezepte? Dann klickt euch doch mal durch meine Kategorie „Weihnachten„. Das gibt es Plätzchen, Lebkuchenhäuser, Kuchen…

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken dieses leckeren Bratapfelkuchens und denkt daran, selbstgebacken ist mehr als lecker.

Bis bald,
eure Kathrina

Bratapfelkuchen mit Äpfeln und Mandeln dekoriert

Bratapfelkuchen

5 von 1 Bewertung
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 10 Min.
Backzeit 1 Std.
Arbeitszeit 1 Std. 20 Min.
Gericht Kuchen
Portionen 1 Springform 20 cm

Equipment

  • Springform 20 cm Durchmesser

Zutaten
  

Teig

  • 120 g weiche Butter
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 15 g Vanillezucker
  • 15 g Marzipan gerieben
  • 50 g Buttermilch
  • 120 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Ei
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • etwas Tonkabohne oder Spekulatiusgewürz

Äpfel

  • 4 kleine Äpfel
  • Marzipan
  • ganze Mandeln

Außerdem

  • brauner Zucker
  • Mandelstifte

Anleitungen
 

  • Butter, Rohrohrzucker, Vanillezucker, Gewürz und Salz schaumig rühren.
  • Das Ei komplett unterrühren und das Marzipan zusammen mit der Buttermilch nach und nach hinzufügen.
  • Mehl mit dem Weinsteinbackpulver vermischen und unterrühren.
  • Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform füllen.
  • Äpfel schälen, das obere Viertel abschneiden und aushöhlen. Unten eine Mandel in den ausgehöhlten Apfel legen und mit Marzipan füllen.
  • In der Springform verteilen, leicht eindrücken und den Deckel wieder auf die Äpfel setzen.
  • Mit etwas braunem Zucker und Mandelstiften bestreuen.
  • Im vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten bei 160°C Grad Umluft backen.
Keyword Apfel, Bratapfel, Kuchen, Saisonal kochen

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Katrin

    5 stars
    Liebe Kathrina,

    dein Kuchen klingt super lecker und dein Beitrag ist auch richtig klasse geworden!
    Die Idee mit dem Bratapfel to go finde ich mal mega gut und bin genauso begeistert wie du!

    Schön, dass du bei unserer saisonalen Kochrunde mit am Start warst – unsere monatliche Kochrunde hat total viel Spaß gemacht!

    Liebe Grüße,
    Katrin

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