Flammkuchen – All you need is

Flammkuchen – All you need is

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Hallo ihr Lieben,

es ist wieder Zeit für „All you need is…“ im September mit dem Thema Pizza, Zwiebel- und Flammkuchen. 

Unter dem #allyouneedis zeigen einmal im Monat verschiedene Blogger ihre Interpretation des jeweiligen Themas. Das ist total spannend und ich habe es endlich mal geschafft, auch mitzumachen. Ich bin schon total gespannt, was es bei den anderen Teilnehmern so gibt…

Sauerteigflammkuchen

Flammkuchen

Wer kennt ihn nicht, den typischen elsässischen Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln? Er ist ein beliebtes Essen auf Weihnachtsmärkten und sonstigen Festen. Aber wie ist der Flammkuchen denn eigentlich entstanden? Dieser Frage gehe ich jetzt mal ein bisschen nach…

Entstanden ist der Flammkuchen im – Elsass. Früher kaufte man sein Brot nicht einfach beim Bäcker, sondern da trafen sich die Frauen an den Backtagen in der Mitte des Dorfes am großen Holzofen um gemeinsam Brot zu backen. Wer schon einmal mit einem Holzbackofen gebacken hat, der weiß, dass es da nicht ganz so einfach ist (und früher schon gar nicht) die richtige Temperatur zu finden, damit das Brot nicht zu schnell dunkel wird oder verbrennt. So kamen die fleißigen Bäckerinnen auf die Idee, ein Stück Teig dünn auszurollen um damit die Temperatur des Ofens zu überprüfen. Wurde der Teigfladen sehr schnell braun, war der Ofen noch zu heiß. Dauerte es zu lange, bis der Teig gar war, dann musste nochmal Holz nachgelegt werden. Da bei diesem Test immer ein paar Flammen mit im Spiel waren, nannte man den Teigfladen Flammkuchen. Dieser wurde nach dem Backen natürlich nicht weggeworfen, sondern mit Sauerrahm bestrichen und mit Speck und Zwiebeln belegt.

All you need is Flammkuchen

Rezept

Flammkuchen

Flammkuchen mit Sauerteig

5 von 4 Bewertungen
Vorbereitungszeit 16 Stdn.
Zubereitungszeit 20 Min.
Backzeit 20 Min.
Gericht Main Course
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

Sauerteig

  • Anstellgut
  • 10 g Roggenmehl
  • 10 g lauwarmes Wasser

Teig

  • 20 g Sauerteig
  • 300 g Dinkelmehl Typ 630
  • 10 g Salz
  • 115 ml Wasser

Belag

  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Stange Lauch
  • 150 g Schinkenspeck
  • 200 g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer, Kräuter, etwas Zitronensaft

Anleitungen
 

Sauerteig

  • Anstellgut aus dem Kühlschrank mit Roggenmehl und Wasser verrühren und mindestens 16 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen. Am nächsten Tag nehmt ihr ca. 1/2 EL des Sauerteiges weg und stellt ihn wieder in den Kühlschrank. Den restlichen Sauerteig verwendet ihr für den Flammkuchen.

Teig

  • Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Fenstertest machen. Teig ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  • Lauch und Zwiebeln putzen und in Ringe schneiden.
  • Crème fraîche mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Kräuter abschmecken.
  • Teig dünn auf einem Backpapier ausrollen. Backpapier auf ein Blech ziehen.
  • Mit Crème fraîche bestreichen, mit Zwiebel- und Lauchringen belegen und Speck darüberstreuen.
  • Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 20 Minuten knusprig backen.
    Die Pizzastufe des Backofens eignet sich auch super dafür. Wer einen Backstein hat, kann natürlich auch diesen nutzen.
Keyword All you need is, Flammkuchen, Sauerteig

Flammkuchen

Ich empfehle euch auch dringend, mal bei den anderen Teilnehmern vorbei zu schauen. Alle Pizza, Flamm- und Zwiebelkuchen-Liebhaber/innen kommen voll auf ihre Kosten. Versprochen.

Mit dabei sind:
Kleiner Kuriositätenladen Tarte aux poireaux | Lauchtarte mit Speck und Gruyère

Jankes*Soulfood Winzer-Fladen mit Sauerkraut & roten Trauben

ninamanie Mini-Calzoni Tomate Mozzarella

Möhreneck Zwiebelkuchen (vegan)

Applethree Flammkuchen mit Ziegenkäse und Pflaumen

Küchenlatein Flammkuchen mit Blauer Stunde, Birne und Walnuss

Volkermampft Pizzaschnecken – der Partysnack für Groß und Klein

Schöner Tag noch! Flammkuchen mit Zucchini, Feta und Dill

zimtkringel Flammkuchen mit Kürbis und Schinken

Nom Noms food Weiße Pizza Bianca Panna mit Kartoffelscheiben, Mozzarella und Rosmarin

Linal’s Backhimmel Apfel-Kirsch-Pizza

Ye Olde Kitchen Vegane Pizza mit Kürbis, Champignons und Zwiebeln

USA kulinarisch Barbecue Chicken Pan Pizza – wie bei Pizza Hut

Foodistas Zucchiniblüten-Pizza mit Spinat und Burrata

Kleines Kuliversum Flammkuchen mit Roter Beete und Ziegenkäse

Teekesselchen Genussblog Schokoladenpizza (vegan)

Brotwein Zwiebelkuchen mit Hackfleisch

Karotoffelwerkstatt Herbstliche Kartoffelquiche

Und wer immer noch nicht genug hat, für den habe ich noch das Rezept für ein leckeres Flammkuchenbrot und für einen tollen Zwiebelkuchen.

Viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken.
Bis bald,
eure Kathrina

Dieser Beitrag hat 30 Kommentare

  1. Martina

    5 stars
    Wie lecker! Ich kann förmlich riechen, wie lecker dein Flammkuchen duftet!
    Liebste Grüße von Martina

  2. 5 stars
    Ein Rezept mit Sauerteig, das ist ja großartig! Ganz davon abgesehen, dass dein Flammkuchen toll aussieht, freue ich mich gerade, dass ich heute bei dir einen weiteren Verwendungszweck für meinen stetig anwachsenden Sauerteigvorrat gefunden habe!
    Liebe Grüße
    Simone

    1. Perfekt, das freut mich sehr. Das Rezept ist ja mit Roggensauerteig gemacht, funktioniert aber auch mit Dinkelsauerteig, LM, Weizensauerteig… Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren.
      Liebe Grüße

  3. Ina Apple

    Also bei dir hört sich das mit dem Sauerteig so easy an, dass ich mich direkt trauen würde dein Rezept nachzubacken. LG Ina

    1. Kathrina

      Wenn man das Prinzip verstanden hat, ist Sauerteig tatsächlich einfach. Die Kunst ist, ihn regelmäßig zu füttern.

  4. Gabi

    5 stars
    Du musst mir mal ein Rezept verraten, wie man seinen Sauerteig am leben hält – ich schaffe es immer irgendwie, den sterben zu lassen 😉 Dabei hätte ich dein Flammkuchen-Boden-Rezept (huch, Schlangenwort) so gern probiert…

    1. Kathrina

      Hm, also Anstellgut hält sich im Kühlschrank ca. 2 Wochen. Dann musst du es definitiv „füttern“. Ich mache das meist mit 10-20 g Roggenmehl und genausoviel Wasser. Entweder machst du dann weiter mit dem Sauerteig für ein Brot oder du nimmst ca. 1 EL weg, packst das wieder in den Kühlschrank und machst aus dem Rest Flammkuchen.

  5. Daniela

    Super, ich habe noch Sauerteig übrig und freue mich schon auf deine Variante. lg Dani

    1. Kathrina

      Da kommt mein Rezepte ja gerade richtig. Viel Spaß beim Ausprobieren.

  6. Der klassische Zwiebelkuchen ist bei einem Zwiebelkuchenabend immer dabei! Der hier schaut sehr gut aus, die Variante mit dem Sauerteigboden könnte ich mal ausprobieren. Lieben Gruß

    1. Kathrina

      Vielen Dank. Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren liebe Sylvia.

  7. Volker

    Hallo Katharina,

    tolle Idee das mit Sauerteig zu machen. Dann werde ich doch gleich Mal ein wenig ASG auffrischen 🙂

    LG Volker

    1. Kathrina

      Dann wünsche ich dir mal viel Spaß beim Nachbacken.

  8. Juliane

    Flammkuchen mit (Roggen-)Sauerteig stelle ich mir auch sehr lecker vor, schön herzhaft und mit Biss. Den klassischen Elsässer Flammkuchen mag ich auch sehr gerne, gibt es aber bei mir tatsächlich relativ selten. Sollte ich auch mal wieder machen!

    Viele Grüße und schöner Tag noch
    Juliane

    1. Kathrina

      Ja, der Sauerteig macht den Teig wirklich sehr herzhaft.

    1. Kathrina

      Vielen vielen Dank, liebe Caroline.

  9. Eva

    Uns lüstet es schon! Aber eine Frage hätte ich noch:
    Wieviel Anstellgut mit je 10g Wasser und Mehl vermischen?
    Im Kühlschrank lebt schon länger mein Sauerteig und ich probiere gerade viel aus, bin aber noch kein Experte 😉

    Vielen Dank schon mal!

    1. Also der Bäcker meines Vertrauens sagt immer, dass man die komplette Menge Anstellgut verwenden soll. Sauerteig braucht es ja relativ warm um aktiv zu werden und je mehr Masse man hat, desto wärmer wird es. Ich würde dir empfehlen, anstelle der 10 g Mehl und Wasser sogar jeweils 30 g zu verwenden und dann ca. 30 g des fertigen Sauerteigs für den Flammkuchenteig zu nehmen. Oder du nimmst noch mehr Mehl und Wasser und backst dann gleich noch ein Brot… Wenn du noch weitere Fragen hast, einfach melden, gerne auch per Mail.

  10. Eva

    Lieb Katharina

    Danke für Deine Antwort. Vielleicht hab ich meine Frage nicht gut formuliert (wahrscheinlich hab ich ein Knoten im Hirn 😉 )

    Im Kühlschrank habe ich ein ganzes Glas mit Anstellgut.
    Jetzt verstehe ich das Rezept nicht richtig.
    Meinst Du A oder B?

    A)
    Sauerteig (=Anstellgut)
    10 g Roggenmehl
    10 g lauwarmes Wasser

    -> Bei A kann ich direkt los legen 🙂

    B)
    Sauerteig
    xx g Anstellgut
    10 g Roggenmehl
    10 g lauwarmes Wasser

    -> xx ist wieviel Gramm?

    1. Kathrina

      Ich würde ca. 1/2 EL Anstellgut verwenden und dann nach Version B vorgehen.

  11. Eva

    Liebe Kathrina,

    kann ich für den Teig auch Dinkel Vollkornmehl verwenden?

    Vielen Dank!
    Eva

    1. Kathrina

      Liebe Eva,
      ja, das kannst du natürlich machen. Dann musst du bei der Flüssigkeitsmenge allerdings ein bisschen etwas verändern. Nach meiner Erfahrung nimmt Vollkornmehl mehr Wasser auf. Ich würde mich da langsam rantasten und nach und nach so viel Wasser zugeben, bis du einen Teig hast, von dem du denkst, dass du ihn gut verarbeiten kannst. Lieber Wasser nachschütten, als Mehl nachschütten.
      Liebe Grüße

  12. Eva

    5 stars
    Vielen Dank. Hat sehr gut geklappt. War wirklich lecker!

    Liebe Grüße,

    Eva

    1. Kathrina

      Super, das freut mich sehr.

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