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Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten

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Du liebst rustikale Brote auch so sehr? Dann ist das Falzbrot – mit oder ohne getrocknete Tomaten – genau das richtige Brot für dich. Probier es doch einfach mal aus.

[Bloggerverlinkung|Werbung] Am vergangenen Wochenende hat die liebe Zorra vom Kochtopf wieder zum Synchronbacken geladen. Dieses Mal hat sie wieder ein Rezept von Marcel Paa für uns ausgesucht: Falzbrot. Ich habe mich für eine sommerliche Version mit getrockneten Tomaten und Sauerteig entschieden. Außerdem habe ich das Brot dann nochmal gebacken. Beim zweiten Mal ohne Sauerteig und Tomaten. Mein Fazit kannst du weiter unten im Beitrag lesen. 

Übrigens haben wir schon öfter nach Rezepten von Marcel gebacken:
Einfaches Brot ohne Kneten – total einfach und so lecker, das perfekte Anfängerbrot
Solothurner Brot – etwas anspruchsvoller

Lass dich bitte nicht abschrecken von der kompliziert klingenden Anleitung. Ich habe dir eine Schritt für Schritt Anleitung mit Bildern erstellt. Damit ist das Formen überhaupt kein Problem mehr.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten

1 Inhalt

  1. Inhalt
  2. Rezept Falzbrot mit getrockneten Tomaten
  3. Schritt für Schritt zum Falzbrot mit getrockneten Tomaten
  4. Mein Fazit zum Falzbrot
    4.1 Falzbrot mit getrockneten Tomaten und Sauerteig
    4.2 Falzbrot ohne Sauerteig
  5. Noch mehr Falzbrote

2 Rezept Falzbrot mit getrockneten Tomaten

Zutaten

340 gWasser (20-25 Grad warm)
170 g(Dinkel)Sauerteig (falls Du keinen Sauerteig hast, 5 g Hefe verwenden)
70 gEinkorn Vollkornmehl
430 gDinkelmehl Typ 630
3 gfrische Hefe
12 gSalz (Falls Du keinen Sauerteig hast, nur 10 g Salz verwenden)
50 ggetrocknete Tomaten in Öl
Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten im Anschnitt

Zubereitung

  1. Den Sauerteig mit Mehl und Wasser in der Küchenmaschine verkneten.
  2. Erst dann das Salz beigeben, die Knetgeschwindigkeit erhöhen und den Teig weiter kneten.
  3. Eingelegte Tomaten klein hacken und kurz unterlaufen lassen.
  4. Anschließend den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt für 2 Std. bei Raumtemperatur gären lassen. Dabei den Teig einmal dehnen und falten.
  5. Danach den Teig für 12 Std. bzw. über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  6. Nach der Gärzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals dehnen und falten und dann für etwa 1-2 Std. bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
  7. Danach den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei gleich große Stücke teilen.
  8. Anschließend die Teiglinge schonend leicht rund drücken.
  9. Den Teigling umkehren (glatte Seite liegt nun unten) und mit einem Nudelholz vier Seiten etwas abdrücken und nach außen rollen/ziehen.
  10. An den vier Laschen kleine Dreiecke ausstechen und die inneren Nahtstellen der Laschen mit etwas Wasser und die äußeren Kanten mit etwas Öl bepinseln.
  11. Danach in der Mitte des Teiglings mit dem Finger ein Loch bohren und die Laschen in dieses Loch reinziehen, so dass ein quadratisches «Paket» entsteht.
  12. Die Teigenden gut in das Teigloch drücken, mit dem Rest des Teiges eine kleine Kugel formen und diese auf das vermeintliche Loch setzen.
  13. Teigling auf ein Stück Backpapier setzen. Mit dem zweiten Teigling ebenso verfahren.
  14. Anschließend die Teiglinge großzügig mit Mehl stauben und dann für ca. 20 Min. bei Raumtemperatur gehen lassen.
  15. In der Zwischenzeit den Backofen mit einem Backstein oder Backblech auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  16. Nach der Stückgare die Teiglinge rund um die Teigkugel in der Mitte mit einem scharfen Messer etwas einstechen und in die Laschen zwei Schnitte von innen nach außen auslaufen lassen.
  17. Die Teiglinge zusammen mit dem Backpapier auf das Blech im Ofen ziehen.
  18. Den Backofen bedampfen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und die Brote 20 Min. backen.
  19. Nach 20 Min. die Ofentür kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann und dann die Brote für weitere 30-35 Min. knusprig ausbacken.

3 Schritt für Schritt zum Falzbrot mit getrockneten Tomaten

Die Anleitung liest sich etwas kompliziert, das gebe ich zu. Aber keine Sorge, ich zeige dir jetzt Schritt für Schritt, wie das Falzbrot mit getrockneten Tomaten geformt wird. 

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass bei diesen Bildern keine getrockneten Tomaten im Teig zu finden sind. Die Erklärung hierfür ist ziemlich einfach: Vor lauter Video drehen und Brote formen, habe ich schlichtweg vergessen, Step-by-Step Fotos zu machen. Da ich die schrittweise Anleitung aber bei diesem Brot ziemlich wichtig finde, weil man gedanklich sonst ziemlich schnell aussteigt, habe ich nochmal gebacken. 

Das war übrigens nicht das Einzige, das ich bei den Broten vergessen hatte… Das Einpinseln der Nahtstellen mit Wasser und Öl habe ich schlichtweg überlesen. Auch das habe ich dann beim zweiten Mal backen noch gemacht. Außerdem habe ich hier die Version ohne Sauerteig, nur mit Hefe gebacken.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Nach der Gärzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals dehnen und falten und dann für etwa 1-2 Std. bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Danach den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei gleich große Stücke teilen.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Anschließend die Teiglinge schonend leicht rund drücken.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung
Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Den Teigling umkehren (glatte Seite liegt nun unten) und mit einem Nudelholz vier Seiten etwas abdrücken und nach außen rollen/ziehen.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung
Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

An den vier Laschen kleine Dreiecke ausstechen.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung
Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Die inneren Nahtstellen der Laschen mit etwas Wasser und die äußeren Kanten mit etwas Öl bepinseln.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Danach in der Mitte des Teiglings mit dem Finger ein Loch bohren.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Die Laschen in dieses Loch reinziehen, so dass ein quadratisches «Paket» entsteht.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung
Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Die Teigenden gut in das Teigloch drücken, mit dem Rest des Teiges eine kleine Kugel formen und diese auf das vermeintliche Loch setzen.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung
Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

Anschließend die Teiglinge großzügig mit Mehl stauben und dann für ca. 20 Min. bei Raumtemperatur gehen lassen.

4 Mein Fazit zum Falzbrot

Da ich, wie oben bereits erwähnt, aus eigener Verplantheit doppelt backen musste, kann ich hier mal wieder einen schönen Vergleich machen.

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten - Schritt für Schritt Anleitung

4.1 Falzbrot mit getrockneten Tomaten und Sauerteig 

Bei meiner Version mit den getrockneten Tomaten hatte ich zu Beginn wirklich Bauchschmerzen. Da mein Sauerteig etwas faul war, habe ich zusätzlich noch mit frischer Hefe gearbeitet. Insgesamt war mein Teig sehr weich, so dass ich mit einmal Dehnen und Falten abends nicht wirklich klar gekommen bin. Da hatte ich schon die Befürchtung, ich muss das Brot in der Form backen, damit es nicht davon läuft. Aber über Nacht im Kühlschrank hat sich der Teig dann doch noch etwas gemacht. Allerdings musste ich die Stückgare reduzieren und ich hätte mir mehr Ofentrieb gewünscht. Aber: geschmacklich super lecker – kann ich mir auch mit Oliven und/oder Pinienkernen sehr gut vorstellen und die Kruste ist einfach genial.

4.2 Falzbrot ohne Sauerteig

Also vom Verarbeiten her hat mir der Teig deutlich besser gefallen. Ich habe aber auch – nach den Erfahrungen mit dem ersten Versuch – etwas weniger Flüssigkeit genommen. Auch das Innenleben gefällt mir besser als bei der ersten Version. Vielleicht sollte ich nochmal einen Versuch wagen, bei dem ich dann beides kombiniere. Also ohne Sauerteig, aber mit getrockneten Tomaten…

5 Noch mehr Falzbrote

Weitere Versionen des Rezeptes findest du bei meinen lieben Mitbäcker*innen:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Backmaedchen 1967
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Caroline von Linal’s Backhimmel
FEL!X von Fel!x Kitchen
Bettina von homemade & baked
Sarah von Kinder, kommt essen!
Laura von Aus Lauras Küche
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Nadja von Little Kitchen and more
Manuela von Vive la réduction!
Petra von genusswerke

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten im Anschnitt

Nun wünsche ich dir auf jeden Fall viel Spaß beim Ausprobieren des rustikalen Falzbrotes mit getrockneten Tomaten oder einer meiner anderen Leckereien und nicht vergessen: Selbstgemacht ist mehr als lecker!

Bis bald,
deine Kathrina

Wenn du meine Rezepte nachmachst, freue ich mich, wenn du mich in den Social Media markierst und den #kuechentraumundpurzelbaum nutzt.

 

Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten

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Rustikales Falzbrot mit getrockneten Tomaten mit leckerer Kruste.

mittel
  • Vorbereitungszeit:
    15 Minuten
  • Ruhezeit:
    15 Stunden 20 Minuten
  • Backzeit:
    55 Minuten
  • Gesamtzeit:
    16 Stunden 30 Minuten

Zutaten

2 Stücke
340 g Wasser (20-25 Grad warm)
170 g (Dinkel)Sauerteig (falls Du keinen Sauerteig hast, 5 g Hefe verwenden)
70 g Einkorn Vollkornmehl
430 g Dinkelmehl Typ 630
3 g frische Hefe
12 g Salz (Falls Du keinen Sauerteig hast, nur 10 g Salz verwenden)
50 g getrocknete Tomaten in Öl

Zubereitung

  1. Den Sauerteig mit Mehl und Wasser in der Küchenmaschine verkneten.
  2. Erst dann das Salz beigeben, die Knetgeschwindigkeit erhöhen und den Teig weiter kneten.
  3. Eingelegte Tomaten klein hacken und kurz unterlaufen lassen.
  4. Anschließend den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt für 2 Std. bei Raumtemperatur gären lassen. Dabei den Teig einmal dehnen und falten.
  5. Danach den Teig für 12 Std. bzw. über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  6. Nach der Gärzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals dehnen und falten und dann für etwa 1-2 Std. bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
  7. Danach den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei gleich große Stücke teilen.
  8. Anschließend die Teiglinge schonend leicht rund drücken.
  9. Den Teigling umkehren (glatte Seite liegt nun unten) und mit einem Nudelholz vier Seiten etwas abdrücken und nach außen rollen/ziehen.
  10. An den vier Laschen kleine Dreiecke ausstechen und die inneren Nahtstellen der Laschen mit etwas Wasser und die äußeren Kanten mit etwas Öl bepinseln.
  11. Danach in der Mitte des Teiglings mit dem Finger ein Loch bohren und die Laschen in dieses Loch reinziehen, so dass ein quadratisches «Paket» entsteht.
  12. Die Teigenden gut in das Teigloch drücken, mit dem Rest des Teiges eine kleine Kugel formen und diese auf das vermeintliche Loch setzen.
  13. Teigling auf ein Stück Backpapier setzen. Mit dem zweiten Teigling ebenso verfahren.
  14. Anschließend die Teiglinge großzügig mit Mehl stauben und dann für ca. 20 Min. bei Raumtemperatur gehen lassen.
  15. In der Zwischenzeit den Backofen mit einem Backstein oder Backblech auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  16. Nach der Stückgare die Teiglinge rund um die Teigkugel in der Mitte mit einem scharfen Messer etwas einstechen und in die Laschen zwei Schnitte von innen nach außen auslaufen lassen.
  17. Die Teiglinge zusammen mit dem Backpapier auf das Blech im Ofen ziehen.
  18. Den Backofen bedampfen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und die Brote 20 Min. backen.
  19. Nach 20 Min. die Ofentür kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann und dann die Brote für weitere 30-35 Min. knusprig ausbacken.

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Dieser Beitrag hat 20 Kommentare

  1. FEL!X

    Bravo! Ich sehe: du hast eine Version mit Hefe gebacken (wie ich)!

  2. Bettina

    So eine tolle Variante mit Einkorn und Tomaten, da würde ich am Liebsten gleich probieren 🙂
    Deine Schritt-für-Schritt Anleitung ist auch super, so sieht man die Einfachheit des Formens.
    Liebe Grüße, Bettina

  3. Birgit M.

    Dein Brot sieht unglaublich lecker aus und die Idee mit den getrockneten Tomaten ist grossartig. Ich habe auch Sauerteig mit ganz wenig Hefe kombiniert, der Teig war weich aber nach dem S+F und der Kühlschrankgare gut formbar. Liebe Grüsse Birgit

  4. Oh, getrocknete Tomaten mit in den Teig zu geben, ist ja mal eine tolle Idee!
    Und optisch sehen deine Falzbrote auch richtig gut aus 🙂
    Liebe Grüße
    Caroline

    1. Vielen lieben Dank. Ich bin schon ein bisschen stolz, dass mir das mit den Tomaten noch eingefallen ist. Normalerweise komme ich immer erst hinterher auf solche Ideen…

  5. Oh wie schön, du hast gleich beide Varianten ausprobiert mit und ohne Sauerteig. Beide Brote sehen auf jeden Fall fantastisch aus liebe Kathrina.
    Liebe Grüße
    Britta

  6. Gut, dass ich nicht die einzige „Verpeilte“ bin. Das alles hätte mir auch passieren können. 😉 Aber alles hat auch einen Vorteil, so konntest du gleich den direkten Vergleiche Hefe/Sauerteig machen. Sobald ich wieder einen Sauerteig habe, bin gerade am Züchten, werde ich die Sauerteig-Variante auch noch backen. Und ach ja, die Idee mit den getrockneten Tomaten ist super!

    1. Das Schöne ist ja, dass beide Varianten gut funktionieren. Dadurch ist man einfach flexibel. Vielen lieben Dank für die bewährte Orga, liebe Zorra.

  7. Ilka

    Ha, da bin ich ja froh, dass ich nicht die einzige Schusseline war. Aber egal, das Brot war klasse und dunhattest ja sogar zwei Versionen. Hut ab!
    Liebe Grüße
    Ilka

  8. Laura

    Oh wie köstlich, mit getrockneten Tomaten! Das stelle ich mir absolut großartig vor.
    Liebe Grüße!

  9. Manuela

    Faule Sauerteige – ein Problem, über das viel zu wenig gesprochen wird 😀
    Tolle Ergebnisse auch bei dir. Ich hab’s unter der Woche auch nochmal nachgebacken und bin immer noch begeistert =)

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