Wilde Kräuterei – Teil I

Wilde Kräuterei – Teil I

Hallo ihr Lieben,

getreu dem Motto „Das ist kein Unkraut, das sind Wildkräuter“ möchte ich euch heute ein besonderes Kraut vorstellen, das so manchen Hobby-Gärtner – u.a. meinen Papa – ziemlich nervt, da es fast unverwüstlich ist: Giersch. Damit kann man nämlich tolle Rezepte zaubern und nebenbei hat Giersch auch noch den ein oder anderen positiven Nebeneffekt. Er enthält viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente und kann u.a. auch bei Insektenstichen und Sonnenbrand angewendet werden. Und auch als Tee kann er bei diversen Wehwehchen helfen. Das Beste daran ist aber, dass er nicht nur hübsch aussieht wenn er blüht, sondern auch noch gut schmeckt und in der Küche vielseitig einsetzbar ist. Was man damit machen kann zeige ich euch jetzt: Nudeln mit Giersch-Pesto.

Gierschpesto

Rezept

Zutaten für die Nudeln (ergibt ca. 450 g)

3 Eier
300 g Dinkelmehl (Typ 630)
1 EL Olivenöl

Zubereitung

Alle Zutaten in einer Rührschüssel vermengen bis eine homogene Masse entstanden ist. Anschließend mit dem Knethaken ca. 7 Minuten kneten bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und 1 Std. ruhen lassen. Ich lasse ihn meist über Nacht im Kühlschrank ruhen.
Den Teig in der gewünschten Dicke mit etwas Mehl ausrollen. Auf einem bemehlten Geschirrtuch etwas trocknen lassen und anschließend in die gewünschte Form schneiden.
Frische Nudeln brauchen im kochenden Salzwasser nur wenige Minuten bis sie gar sind.

Zutaten Giersch-Pesto

30 g Pinienkerne
30 g Parmesan
50 g Giersch (Blätter & Stängel)
ca. 2 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer
Gierschpesto

Zubereitung

Giersch waschen, Pinienkerne leicht in der Pfanne rösten. Alles zusammen pürieren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Gierschpesto

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken! Seid ihr neugierig geworden und fragt euch, was man noch alles mit Giersch machen kann? Dann schaut nächste Woche wieder vorbei, da gibt es das nächste Gierschrezept…

Bis bald,
eure Kathrina

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