Salzige Dampfnudeln – Superblogger

Salzige Dampfnudeln – Superblogger

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Hallo ihr Lieben,

bereits zum zweiten Mal sucht die Food.PR-Agentur kommunikation.pur den Superblogger. In diesem Jahr unter dem Motto „Kommunikative Gerichte“. Ok, was sind jetzt kommunikative Gerichte? Ich habe lange überlegt, hatte dann schließlich auch ein Rezept und die passenden Fotos. Als ich angefangen habe den Blogpost zu schreiben, habe ich meine Gedanken ein bisschen schweifen lassen und dann sind mir die Dampfnudeln eingefallen. Damit war klar, das erste Rezept ist zwar schön und gut, aber damit verbinde ich persönlich nichts. Also alles auf Anfang, der Posttermin wurde verschoben und die Dampfnudeln wurden gemacht. Bereits im Vorfeld wurde hier schon viel mit einer Freundin kommuniziert. Dampfnudeln sind ja nun nicht die besten Fotomodelle und wir haben uns bei einem gemeinsamen Frühstück darüber unterhalten, mit welchen Farbelementen man sie am besten zur Geltung bringen kann. Doch bevor ich euch das Rezept verrate, erzähle ich euch meine ganz persönliche Geschichte dazu…

salzige Dampfnudeln

Meine persönliche Dampfnudel-Geschichte

Wir wohnen in einem Neubaugebiet und wie das so ist, treffen da die unterschiedlichsten Menschen und Altersklassen aufeinander. Man wohnt plötzlich neben Leuten, die man eigentlich gar nicht kennt. Mit der Zeit lernt man sich näher kennen, hilft sich gegenseitig und schätzt den Rat und die Unterstützung der anderen. So ist es zumindest bei uns glücklicherweise gewesen.

Wie es dazu kam? Unsere Nachbarin hat liebend gerne und gut gekocht. Angefangen hat es mit selbstgebackenem Brot zu unserem Richtfest, dann folgten immer mal wieder frische Hefeteilchen, ein bisschen Suppe, im Sommer Himbeerbowle auf der Terrasse und natürlich die Dampfnudeln. Bis dahin kannte ich Dampfnudeln nur in der süßen Form als Buchteln/Rohrnudeln etc. Aber diese Version wird von beiden Seiten gebacken und ist mit einer leckeren, knusprigen, nicht zu aufdringlichen salzigen Kruste. Wir wurden also im Herbst/Winter zusammen mit anderen Nachbarn des öfteren zum Dampfnudelessen eingeladen. Bereits an der Tür hat uns der Geruch der gebackenen Dampfnudeln empfangen und die Vorfreude wurde mit jedem Schritt größer. Dazu gab es dann eine leckere Gemüsesuppe und danach Vanillesauce für die Kinder und Weinschaumsauce für die Erwachsenen. Begleitet wurde das Ganze immer von netten Gesprächen, Austausch von Neuigkeiten und viel Lachen. Dank der offenen Küche war die Gastgeberin immer dabei und hat sich so an unseren Gesprächen beteiligen können. während sie fleißig gebacken hat. 

salzige Dampfnudeln

Ihr müsst nämlich wissen, es gab dann nicht nur ein paar Dampfnudeln, sondern die ganze Küche stand voll. Es mussten ja 7 Anwesende versorgt werden, für die Ehemänner gab es noch eine Ration mit nach Hause und diverse andere Leute wurden auch noch mitversorgt. Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, wie viele Kilo Mehl da immer verarbeitet wurden. Es war jedes Mal ein toller Mittag, mit einem ausgedehnten, entspannten Essen und vollen Bäuchen. Meine beiden Kinder haben die Dampfnudeln geliebt und tun das auch heute noch. Die Mengen, die die beiden da immer gegessen haben, waren wirklich enorm.

Leider gibt es dieses Dampfnudelessen nicht mehr. Aber es war für mich und vor allem auch für die Kids (gerade für die Große) jedesmal ein Highlight, an das wir immer wieder gerne zurückdenken und das uns im Gedächtnis bleibt. Umso mehr hat es mich gefreut, dass mich im Frühjahr eine Freundin zum Dampfnudel machen und essen eingeladen hat – natürlich mit der typischen Suppe und Vanillesauce.

Mir hat es ganz deutlich gezeigt, dass Essen verbindet und zum Kommunizieren einläd. Es macht aus Fremden Freunde und ich bin froh und dankbar, dass ich das so erleben durfte.

salzige Dampfnudeln

Rezept

salzige Dampfnudeln

Salzige Dampfnudeln

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Ruhezeit 16 Stunden
Arbeitszeit 17 Stunden 10 Minuten
Gericht: Hauptgericht
Keyword: Dampfnudeln, Hefeteig
Portionen: 14 Stück

Zutaten

  • 400 g Dinkelmehl Typ 630
  • 4 g Hefe
  • 7 g Ahornsirup
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter
  • 185 ml Milch

Außerdem

  • Mehl zum Formen
  • Butterschmalz für die Pfanne
  • Salz für die Pfanne
  • Wasser für die Pfanne

Anleitungen

  • Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen.
  • Teig in eine geölte Schüssel geben, ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  • Am nächsten Tag Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 2 Stunden temperieren lassen. Auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, ca. 14 gleichgroße Stücke abstechen und zu Kugel formen. Mit Abstand auf ein Holzbrett setzen und nochmals ca. 1/2 Stunde abgedeckt gehen lassen.
  • Nun das Fett in der beschichteten Pfanne erhitzen, etwas Salz in der Pfanne verteilen und 4 Dampfnudeln hineinsetzen. Nicht zu eng, da sie noch aufgehen.
  • 1/8 l Wasser seitlich oder in die Mitte der Pfanne gießen (nicht auf die Nudeln) und den Deckel drauflegen. Wenn sich der Deckel mit Dampf gefüllt hat, Hitze auf 2/3 reduzieren.
  • Die Dampfnudeln sind fertig, wenn es anfängt, in der Pfanne zu knistern, also das Wasser verdampft ist. Nun noch kurz warten, dann den Deckel vorsichtig runternehmen. Aufpassen, dass keine Wassertropfen auf die Dampfnudeln fallen.
  • Ihr könnt sie jetzt schon so essen. Bei uns werden sie aber auf beiden Seiten angebraten, also nochmal etwas Fett in die Pfanne geben und wenden. Achtung, die zweite Seite wird sehr schnell knusprig. Die fertigen Dampfnudeln aus der Pfanne nehmen und mit einem Küchentuch das Fett abreiben.

salzige Dampfnudeln

Zu den Dampfnudeln passt

  • Gemüsesuppe
  • Kürbissuppe
  • Kartoffelsuppe
  • Vanillesauce
  • Weinschaumsauce
  • rote Grütze

Ihr habt Lust auf noch mehr Hefeteig? Dann schaut euch doch mal meine Buchteln an. Da findet ihr auch das Rezept für die rote Grütze.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen und bis bald,
eure Kathrina

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Deine Dampfnudeln schauen sehr lecker aus. Muss auch mal wieder welche machen. Bei mir gibt es immer die süße Variante.

    1. Ganz lieben Dank.

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