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Schokoladen Madeleines

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Heute haben wir Grund zum Feiern. Und das tun wir mit ordentlich Schokolade. In meinem Fall mit diesen leckeren Schokoladen Madeleines.

[Werbung|Bloggerverlinkung] Heute dreht sich alles um das Thema Schokolade. Das hat sich die liebe Jenny von Jenny is baking nämlich für ihr Blogevent gewünscht. In diesen Tagen jährt sich nämlich ihr Fahrradunfall zum fünften Mal. Glücklicherweise hat sie keine Folgeschäden von ihrem Unfall davongetragen und das feiern wir. Und da Jenny süchtig nach Schokolade ist, gibt es zu diesem Event Schoki satt. Ich habe mich für diese leckeren Schokomadeleines entschieden, hier bei uns auch besser bekannt als Bärentatzen.

Schokoladen Madeleines auf einem Rost

2 Madeleines

Woher kommen denn Madeleines eigentlich und wie kommen sie zu ihrem Namen? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns jetzt mal kurz.

2.1 Woher kommen Madeleines?

Das lässt sich sehr schnell beantworten. Das Gebäck kommt ursprünglich aus Frankreich, genauer gesagt aus Commercy. Das ist eine Stadt in der Region Grand Est, ehemals Lothringen. Traditionell werden die kleinen Sandküchlein aus Mehl, Puderzucker, Butter, Natron und Ei hergestellt. Dazu kommen Rum und Zitronenschale zum verfeinern. Die Form ähnelt einer Jakobsmuschel. Seit 1977 sind Madeleines de Commercy sogar ein geschützter Begriff.

2.2 Wer hat sie erfunden?

Ja, wer hat’s erfunden? In diesem Fall nicht die Schweizer. Die ersten Madeleines wurden angeblich  für den polnischen König, der 1755 im Schloss von Commercy im Exil lebte, gebacken. Nach einem Streit zwischen dem Küchenchef und dem Konditor des Schlosses wegen des Desserts für einen großen Ball verließ der Konditor das Schloss – mit dem Dessert. Dadurch stand der Ruf des Königs auf dem Spiel. Denn was ist ein großer Ball mit Festbankett ohne Dessert? Die Rettung kam in Form der Küchenmagd Madeleine. Sie erinnerte sich an das Rezept ihrer Großmutter für diese kleinen Küchlein. Der König war davon so begeistert, dass er sie nach der Magd nannte.

Zu ihrer Bekanntheit kamen die Madeleines aber erst durch den französischen Schriftsteller Marcel Proust. Das Gebäck erinnert den Erzähler in Prousts Buch „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ an seine Kindheit. (Quelle: Chefsculinair)

Nun kommen wir aber endlich zu meinem Madeleines Rezept.

Bärentatzen auf einem Rost

3 Rezept Schokoladen Madeleines

Zutaten

TEIG
2Eier
100 gfeiner Zucker
10 gVanillezucker
130 gButter
140 gDinkelmehl Typ 630
5 gWeinsteinbackpulver
1Prise Salz
40 gZartbitterschokolade
AUSSERDEM
Zartbitterkuvertüre
gehackte Mandeln und/oder Pistazien
Weiche Butter und etwas Mehl für die Form

Utensilien

Madeleinesblech

Schokoladen Madeleines teils in einer Schüssel, teils auf einem Rost

Zubereitung

  1. Butter zusammen mit der Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  2. Eier mit Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig schlagen.
  3. Mehl mit Weinsteinbackpulver mischen und im Wechsel mit der Butter-Schokoladen-Mischung zu den Eiern geben. Kurz unterheben.
  4. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Madeleinesform ausbuttern und mehlen.
  5. In jede Vertiefung ca. 1 TL Teig setzen und im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 8-10 Minuten backen. Wenn du zwei Formen hast, kannst du die Madeleines parallel backen, ansonsten auf zweimal.
  6. Das Gebäck etwas auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  7. Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Bärentatzen nach Belieben überziehen. Mit gehackten Mandeln oder Pistazien bestreuen.
Schoko Madeleines in einer Schüssel

Natürlich ist das nicht das einzige Rezept mit Schokolade hier auf dem Blog. Wie wäre es denn mit

Jetzt wünsche ich dir erst einmal viel Spaß beim Ausprobieren der Madeleines mit Schokolade oder einer meiner anderen Leckereien und nicht vergessen: Selbstgemacht ist mehr als lecker!

Bis bald,
deine Kathrina

Wenn du meine Rezepte nachmachst, freue ich mich, wenn du mich in den Social Media markierst und den #kuechentraumundpurzelbaum nutzt.

Schokoladen Madeleines

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Leckere Madeleines mit Schokolade

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    15 Minuten
  • Backzeit:
    10 Minuten
  • Gesamtzeit:
    25 Minuten

Zutaten

28 Stück
Teig
2Eier
100 gfeiner Zucker
10 gVanillezucker
130 gButter
140 gDinkelmehl Typ 630
5 gWeinsteinbackpulver
1Prise Salz
40 gZartbitterschokolade
Außerdem
Zartbitterkuvertüre
gehackte Mandeln und/oder Pistazien
Weiche Butter und etwas Mehl für die Form

Utensilien

  • Madeleinesblech

Zubereitung

  1. Butter zusammen mit der Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  2. Eier mit Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig schlagen.
  3. Mehl mit Weinsteinbackpulver mischen und im Wechsel mit der Butter-Schokoladen-Mischung zu den Eiern geben. Kurz unterheben.
  4. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Madeleinesform ausbuttern und mehlen.
  5. In jede Vertiefung ca. 1 TL Teig setzen und im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 8-10 Minuten backen. Wenn du zwei Formen hast, kannst du die Madeleines parallel backen, ansonsten auf zweimal.
  6. Das Gebäck etwas auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  7. Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Bärentatzen nach Belieben überziehen. Mit gehackten Mandeln oder Pistazien bestreuen.

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Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Jenny

    Yum, die sehen richtig gut aus und dass sie nach einer Magd benannt wurden, wusste ich nicht! Danke für das schöne Rezept zu meinem Blogevent.

  2. Bine

    Liebe Kathrina,
    die kleinen schokoladigen Madeleines sehen ganz phantastisch aus <3
    Die muss ich mir unbedingt merken.

    Sei lieb gegrüßt von der Bine

  3. Irmgard Weber

    Einfach köstlich. Danke für die tollen Rezepte und die Hintergrundinformationen.

  4. Hallo Kathrina, deine Madeleines sehen super aus, da würde ich jetzt am liebsten zugreifen und wenn ich sie so sehe erinnerst du mich damit an meine Madeleinesform die tatsächlich noch unbenutzt in der Schublade liegt. Die sollte ich nun tatsächlich mal einweihen.

    Liebe Grüße
    Britta

    1. Das sollte sich aber schnell ändern. Wobei ich gestehen muss, so häufig nutze ich meine Form auch nicht.

  5. Caro

    Wow, das klingt ja richtig lecker! Davon ein oder fünf jetzt als Vormittagssnack … mjam!
    Danke auch für die Geschichte zu den Madeleines, richtig spannend!

    Liebe Grüße
    Caro

  6. Immer wenn ich Madeleines irgendwo sehe, denke ich daran, dass ich die kleinen leckeren. Dinger auch endlich mal. backen muss… Aber spätestens nach deiner großartigen schokoladigen Variante sind sie ganz bald fällig 😂😋.
    Liebe Grüße
    Tina

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