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Pane di grano duro als Topfbrot

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Heute gibt es einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Italien. Am Wochenende beim Synchronbacken haben wir ein Pane di grano duro gebacken.

[Bloggerverlinkung|Werbung] Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit, wir haben Synchrongebacken. Nach dem Ausflug in die Schweizer Brotkultur hat uns Zorra vom Kochtopf dieses Mal nach Italien mitgenommen. Wir haben das Pane di grano duro vom Plötzblog gebacken. Normalerweise gibt es keine großen Vorgaben für das Synchronbacken außer, dass das Rezept noch zu erkennen ist, man aber mit den Mehlen experimentieren kann. Dieses Mal war es etwas anders: Es musste Hartweizenmehl im Brot vorkommen. Irgendwie logisch, sonst wäre es ja ein Pane di grano duro mehr. Nachdem ich ja hauptsächlich mit Dinkel und Urgetreide backe, musste ich mir erstmal das Hartweizenmehl besorgen.

Pane di grano duro (italienischen Hartweizenbrot) - Brotlaib auf Holzbrett

2 Hartweizen

Machen wir doch mal einen kleinen Ausflug in die Botanik und schauen uns den Hartweizen mal genauer an. Hartweizen wird auch Durum oder Durumweizen genannt, der hauptsächlich als Sommergetreide angebaut wird. Der Hartweizen ist vermutlich aus dem Emmer entstanden. Die Hauptanbaugebiete sind Italien, Frankreich, Spanien und Griechenland. Er wird auch in Deutschland angebaut, allerdings sind die Erntemengen im Vergleich sehr gering. Aus Hartweizengrieß oder -dunst lassen sich schöne elastische Teige herstellen, zum Beispiel ist er gut für Pasta geeignet. Couscous und Bulgur werden ebenfalls aus Hartweizen gewonnen.

3 Meine Erfahrungen mit dem Pane di grano duro

Ich habe das Pane di grano duro mit Hartweizenmehl und Dinkel-Brotmehl gebacken. Wir konnten wählen zwischen einer No Knead Version und einer Version mit der Küchenmaschine. Ich habe mich für die No Knead Version entschieden und habe das Brot im Topf gebacken. Wie ich am Sonntag auf Instagram schon kurz angedeutet hatte hat alles super geklappt bis zu dem Moment als das Brot in den Topf musste. Ich backe sehr gerne im Topf, aber selten geht das Brot unfallfrei in den Topf. So leider auch dieses Mal. Ich habe schlecht gezielt und mein schönes Brot ist am inneren Rand runtergelaufen. Daraufhin habe ich mich seelisch und moralisch schon mal darauf vorbereitet, das Brot mit dem restlichen Mehl nochmal zu backen. ABER: so ein Topf ist wirklich dankbar. Man hat nach dem Backen dem Brot nicht mehr angesehen, dass es einen kleinen Unfall gab.

Wenn jemand einen Tipp parat hat, wie ich meine Topfbrote annähernd unfallfrei in den Topf bekomme, immer her damit!

Pane di grano duro (italienischen Hartweizenbrot) - Brotlaib auf Holzbrett mit Hartweizenmehl

4 Rezept Pane di grano duro aus dem Topf

Zutaten

VORTEIG
270 gHartweizenmehl
135 gWasser
1,8 gHefe
AUTOLYSETEIG
270 gHartweizenmehl
360 gDinkelmehl Typ 1050
495 gWasser
HAUPTTEIG
Vorteig
Autolyseteig
7,2 gHefe
27 gOlivenöl
15 gSalz
Italienisches Hartweizenbrot - Brotscheiben

Zubereitung

Vorteig

Zutaten zu einem sehr festen Teig vermischen und bei Raumtemperatur (ca. 20°C) 12 Stunden abgedeckt gehen lassen. Ich habe den Teig in den Keller gestellt.

Autolyseteig

Mehlsorten mit Wasser vermischen und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Am besten schon in der Schüssel, in der du dann auch den Hauptteig machst.

Hauptteig

  1. Vorteig und die übrigen Zutaten zum Autolyseteig geben und einige Minuten zu einem homogenen Teig vermischen. Ich habe das mit einem Kochlöffel gemacht und anschließend mit der Hand verknetet.
  2. Den Teig bei Raumtemperatur 90 – 120 Minuten ruhen lassen. Dabei nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten. Die Dauer der Ruhezeit ist abhängig von der Temperatur.
  3. Den Teig straff rundwirken und mit dem Schluss nach unten 30 Minuten bei Raumtemperatur im Gärkorb reifen lassen. Auch hier ist die Dauer abhängig von der Raumtemperatur. Bei mir war es schon so warm in der Küche, dass mein Teig keine längere Ruhezeit vertragen hätte. Im Originalrezept sind 90 Minuten angegeben.
  4. Topf bei 250°C Grad im Backofen mindestens 45 Minuten vorheizen.
  5. Brot in den heißen Topf geben. 10 Minuten bei 250°C backen, dann auf 190°C zurückschalten und ca. 30-35 Minuten fertig backen. Wer mag kann ca. 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Deckel abnehmen.

5 Anmerkungen zum Rezept

Du kannst den Teig auch mit der Maschine kneten, wie das funktioniert findest du im Originalrezept. Ich fand die No Knead Version allerdings sehr charmant und es hat auch alles super geklappt.

Das Brot kann auch ohne Topf gebacken werden. Dann darfst du nicht vergessen zu dampfen.

Pane di grano duro (italienischen Hartweizenbrot) - Drei Brotscheiben

6 Weitere Rezepte

Es wurde auch dieses Mal fleißig mit gebacken:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Désirée von Momentgenuss
Britta von Backmaedchen 1967
Volker von Volkermampft
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Tamara von Cakes, Cookies and more
Katrin von Summsis Hobbyküche
Birgit von Birgit D
Geri von Lecker mit Geri
Sylvia von Brotwein
Tina von Küchenmomente
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Ingrid von Auchwas
Simone von zimtkringel

Wenn du noch weitere Brotrezepte suchst, dann klick dich doch mal durch meine Kategorie „Brot und Brötchen“. Wie wäre es denn beispielsweise mit 3-Stunden Brötchen, Dinkelvollkorn Weggli, Butterweggli oder Leinsaat Ecken mit Dinkel oder Dinkelbrot mit Joghurt und Kernen?

Jetzt wünsche ich dir aber viel Spaß beim Ausprobieren des Pane di grano duro und nicht vergessen: Selbstgemacht ist mehr als lecker!

Bis bald,
deine Kathrina

Wenn du meine Rezepte nachmachst, freue ich mich, wenn du mir hier einen Kommentar hinterlässt und/oder mich in den Social Media markierst und den #kochenmitkuechentraumundpurzelbaum nutzt.

Pane di grano duro aus dem Topf

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Italienisches No Knead Brot aus dem Topf mit Hefeteig, Olivenöl und Hartweizenmehl.

einfach

  • Vorbereitungszeit:
    10 Minuten
  • Ruhezeit:
    15 Stunden
  • Backzeit:
    40 Minuten
  • Gesamtzeit:
    15 Stunden 50 Minuten

Zutaten

1 Stück
Vorteig
270 gHartweizenmehl
135 gWasser
1.8 gHefe
Autolyseteig
270 gHartweizenmehl
360 gDinkelmehl Typ 1050
495 gWasser
Hauptteig
Vorteig
Autolyseteig
7.2 gHefe
27 gOlivenöl
15 gSalz

Utensilien

  • Gusseiserner Topf

Zubereitung

Vorteig

  1. Zutaten zu einem sehr festen Teig vermischen und bei Raumtemperatur (ca. 20°C) 12 Stunden abgedeckt gehen lassen. Ich habe den Teig in den Keller gestellt.

Autolyseteig

  1. Mehlsorten mit Wasser vermischen und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Am besten schon in der Schüssel, in der du dann auch den Hauptteig machst.

Hauptteig

  1. Vorteig und die übrigen Zutaten zum Autolyseteig geben und einige Minuten zu einem homogenen Teig vermischen. Ich habe das mit einem Kochlöffel gemacht und anschließend mit der Hand verknetet.
  2. Den Teig bei Raumtemperatur 90 – 120 Minuten ruhen lassen. Dabei nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten. Die Dauer der Ruhezeit ist abhängig von der Temperatur.
  3. Den Teig straff rundwirken und mit dem Schluss nach unten 30 Minuten bei Raumtemperatur im Gärkorb reifen lassen. Auch hier ist die Dauer abhängig von der Raumtemperatur. Bei mir war es schon so warm in der Küche, dass mein Teig keine längere Ruhezeit vertragen hätte. Im Originalrezept sind 90 Minuten angegeben.
  4. Topf bei 250°C Grad im Backofen mindestens 45 Minuten vorheizen.
  5. Brot in den heißen Topf geben. 10 Minuten bei 250°C backen, dann auf 190°C zurückschalten und ca. 30-35 Minuten fertig backen. Wer mag kann ca. 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Deckel abnehmen.

Notizen

Du kannst den Teig auch mit der Maschine kneten, wie das funktioniert findest du im Originalrezept. Ich fand die No Knead Version allerdings sehr charmant und es hat auch alles super geklappt.
Das Brot kann auch ohne Topf gebacken werden. Dann darfst du nicht vergessen zu dampfen.


Wie findest du das Rezept?

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Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Hallo Kathrina,
    ich liebe es ja, wenn Brote so „wild“ aufspringen! Und die Porung ist ja auch super geworden. Ich glaube, nächstes Mal wähle ich auch die Topfbrot-Variante. Die Brote werden darin ja immer bildschön 🙂 .
    Liebe Grüße,
    Tina

  2. Tolle Krume! Und ja so ein Topfbrot verzeiht vieles. Viele heben das Brot mit Backpapier in den Topf. Ich „schmeisse“ es einfach ohne zu zögern rein. Manchmal landet es schief, aber wie bei dir sieht man das meistens nach dem Backen nicht mehr.

    1. Stimmt, ich bin meistens auch einfach zu faul, den Topf aus dem Ofen zu nehmen und vorsichtig reinzusetzen. Das habe ich dieses Mal tatsächlich versucht und war nix. Beim nächsten Mal dann entweder mit Backpapier oder wieder zack und rein.

  3. Friederike

    Es ist doch ein schönes Brot geworden trotz „Unfalls“! Tipp für Topfbrot habe ich leider keinen…
    Ich hätte das Hartweizen-Brot auch mit Dinkelmehl gemischt (wenn ich diesmal beim Synchronbacken mitgemacht hätte) und so werde ich gern deine Variante nachbacken!!
    lg

    1. Vielen Dank, liebe Friederike. Ich werde es auf jeden Fall auch noch mal mit Dinkelgries bzw. Dinkelgriesmehl probieren. Dann ist es zwar kein Pane di grano duro mehr, aber geht bestimmt auch gut.

  4. Désirée

    Hallo Kathrina,
    dein Brot hat ja eine wahnsinnige Krumme!
    Das sieht sooo lecker aus, dass ich sofort wieder Lust auf eine Scheibe dieses köstliche Brotes bekomme.
    Liebe Grüße,
    Désirée

  5. Ilka

    Schön ist das! Und unfallfrei in den Topf habe ich das auch nicht gekriegt, das war eher so ein „flutsch“.
    LG Ilka

  6. Katrin

    Dein Brot hat eine super Farbe und mir gefällt die Kruste. Sieht lecker aus. Ich muss es nochmal backen. Diesmal im Römertopf. Gruß Katrin

  7. Brotwein

    Den Unfall sieht man dem Brot nicht an. Sieht definitiv lecker aus!
    Lieben Gruß Sylvia

  8. Birgit M.

    Dein Brot ist der Hammer, diese Kruste…da mag man doch gerne mal rum knabbern und die Krume sieht auch mega aus. Liebe Grüsse Birgit

    1. Das stimmt. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht ein Stückchen abzuzupfen.

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