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Syltkakor – schwedische Marmeladenkekse

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Heute wird es skandinavisch. Wir backen nämlich gemeinsam schwedische Marmeladenkekse, die Syltkakor. Aber Achtung: es besteht eindeutig Suchtgefahr! Neben dem Rezept verrate ich dir noch, was die Kekse mit Sylt zu tun haben.

[Werbung|Bloggerverlinkung] Unter dem Motto „Skandinavisch Backen“ haben die liebe Zorra vom Kochtopf und Kathrin von Sanddorn & Seegras zum Blogevent eingeladen. Kathrin wünscht sich süße oder herzhafte Backrezepte aus Skandinavien. Die Auswahl ist ja schier grenzenlos und mir ist die Entscheidung echt schwer gefallen. Aber am Ende habe ich mich für schwedische Marmeladenkekse, die Syltkakor entschieden. Ich muss dich allerdings warnen: es besteht definitiv Suchtgefahr!

Syltkakor auf einem Rost

2 Welche Länder gehören eigentlich zu Skandinavien?

Zu Skandinavien gehören Dänemark, Norwegen und Schweden. Finnland gehört eigentlich nicht dazu, wird aber aufgrund der Lage auf der skandinavischen Halbinsel, der gemeinsamen Geschichte und Kultur meistens ebenfalls dazu gezählt, wenn von Skandinavien die Rede ist. Dänemark liegt übrigens nicht auf dem skandinavischen Halbinsel.

3 Syltkakor – schwedische Marmeladenkekse

Als erstes möchte ich gleich mal den Irrglauben beseitigen, dass Syltkakor irgendetwas mit der Insel Sylt zu tun haben. Sylt ist nämlich das schwedische Wort für – na, kommst du vielleicht auch von alleine drauf? – richtig, Marmelade. Und kakor bedeutet Kuchen. Also sind es genau genommen Marmeladenkuchen. In meinem Fall sind es tatsächlich kleine Kuchen oder Muffins, die mit Marmelade gefüllt werden. Aber wenn du im Internet nach dem Gebäck suchst, wirst du schnell feststellen, dass es in unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen gebacken wird. Beispielsweise auch als Kekse, die unseren Engelsaugen oder Husarenkrapfen sehr ähnlich sind, als Schnitten oder als gefüllte Butterkekse. Die Idee für die Syltkakor habe ich übrigens aus dem Buch „Skandinavisch feiern“ von Melissa Bahen.

Syltkakor auf einem Rost, ein Keks ist aufgebrochen

4 Rezept Syltkakor – schwedische Marmeladenkekse

Zutaten

TEIG
220 gweiche Butter
150 gRohrrohrzucker
1Ei
1Prise Salz
240 gDinkelmehl Typ 630
Mark 1 Vanilleschote
5 gWeinsteinbackpulver
AUSSERDEM
1Glas Himbeerkonfitüre
Hagelzucker
Syltkakor auf einem Rost, ein Keks ist auseinandergebrochen

Zubereitung

  1. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Mini Muffinblech einfetten.
  2. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  3. Ei und das ausgeschabte Mark der Vanilleschote dazu geben und unterrühren.
  4. Mehl, Weinsteinbackpulver und Salz mischen und kurz unter die Butter-Mischung rühren.
  5. Teig zu einer Kugel formen und in ein Bienenwachstuch wickeln. Mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Teig zu ca. 2,5 cm großen Bällchen rollen und in die Vertiefungen des Mini Muffinblechs legen. Wer mag kann die Bällchen noch in Hagelzucker wenden.
  7. Mit dem Stiel eines Kochlöffels vorsichtig Mulden in die Bällchen drücken. Damit der Teig nicht kleben bleibt, kannst du den Kochlöffelstiel in Mehl tauchen.
  8. Konfitüre in einen Gefrierbeutel füllen und in die Mulden der Teigbällchen spritzen.
  9. Im vorgeheizten Backofen ca. 12-15 Minuten backen. Der Teig sollte fest, aber noch nicht braun sein. Die Mini Muffins aus dem Backofen holen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
  10. In die Mulden der abgekühlten Muffins nochmal mit Konfitüre auffüllen.

5 Anmerkungen zum Rezept

Die Wahl der Marmelade bleibt im Endeffekt dir überlassen. Erlaubt ist, was schmeckt. Ich kann mir eine etwas säuerliche Marmelade, wie zum Beispiel Johannisbeere, auch sehr gut vorstellen. Oder du probierst das Gebäck mal mit einer Schokocreme aus. Dann passt allerdings der Name nicht mehr.

Syltkakor auf einem Rost

Hat dich das Skandinavien Fieber gepackt? Dann habe ich noch ein paar weitere Inspirationen für dich:

Jetzt wünsche ich dir erst einmal viel Spaß beim Ausprobieren der Syltkakor oder einer meiner anderen Leckereien und nicht vergessen: Selbstgemacht ist mehr als lecker!

Bis bald,
deine Kathrina

Wenn du meine Rezepte nachmachst, freue ich mich, wenn du mich in den Social Media markierst und den #kuechentraumundpurzelbaum nutzt.

Syltkakor

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Leckere schwedische Marmeladenkekse – Syltkakor

mittel

  • Vorbereitungszeit:
    15 Minuten
  • Ruhezeit:
    1 Stunden
  • Backzeit:
    15 Minuten
  • Gesamtzeit:
    1 Stunden 30 Minuten

Zutaten

38 Stück
Teig
220 gweiche Butter
150 gRohrrohrzucker
1Ei
1Prise Salz
240 gDinkelmehl Typ 630
Mark 1 Vanilleschote
5 gWeinsteinbackpulver
Außerdem
1Glas Himbeerkonfitüre
Hagelzucker

Utensilien

  • Mini Muffinblech

Zubereitung

  1. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Mini Muffinblech einfetten.
  2. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  3. Ei und das ausgeschabte Mark der Vanilleschote dazu geben und unterrühren.
  4. Mehl, Weinsteinbackpulver und Salz mischen und kurz unter die Butter-Mischung rühren.
  5. Teig zu einer Kugel formen und in ein Bienenwachstuch wickeln. Mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Teig zu ca. 2,5 cm großen Bällchen rollen und in die Vertiefungen des Mini Muffinblechs legen. Wer mag kann die Bällchen noch in Hagelzucker wenden.
  7. Mit dem Stiel eines Kochlöffels vorsichtig Mulden in die Bällchen drücken. Damit der Teig nicht kleben bleibt, kannst du den Kochlöffelstiel in Mehl tauchen.
  8. Konfitüre in einen Gefrierbeutel füllen und in die Mulden der Teigbällchen spritzen.
  9. Im vorgeheizten Backofen ca. 12-15 Minuten backen. Der Teig sollte fest, aber noch nicht braun sein. Die Mini Muffins aus dem Backofen holen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
  10. In die Mulden der abgekühlten Muffins nochmal mit Konfitüre auffüllen.

Notizen

Die Wahl der Marmelade bleibt im Endeffekt dir überlassen. Erlaubt ist, was schmeckt. Ich kann mir eine etwas säuerliche Marmelade, wie zum Beispiel Johannisbeere, auch sehr gut vorstellen. Oder du probierst das Gebäck mal mit einer Schokocreme aus. Dann passt allerdings der Name nicht mehr.


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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Liebe Kathrina,

    ich bin froh, dass du ein Rezept mitgebracht hast, ich hatte auf deine Teilnahme gehofft! Schön, dass du dabei bist. Und ich glaube, diese tollen „Keksmuffins“ werden der neue skandinavische Schrei.

    Vielen Danke und liebe Grüße,
    Kathrin

    1. Ach wie lieb von dir. Das freut mich total zu hören. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht bei deinem Event dabei zu sein, es war wirklich ein tolles Thema.

  2. Uii, die sind genau nach meinem Geschmack! Und so eine unbenutzte Mini-Muffinform habe ich auch noch irgendwo… Dem Nachbacken steht also nichts im Wege.

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