You are currently viewing No Knead Topfbrot – Synchronbacken

No Knead Topfbrot – Synchronbacken

Teile den Beitrag als Erstes!

Du suchst ein leckeres Brot, um im Topf zu backen? Super, denn wir haben am Wochenende ein tolles No Knead Topfbrot gebacken.

[enthält Werbung] Am Wochenende wurde wieder synchron gebacken. Dieses Mal haben Zorra vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen ein Rezept für ein No Knead Topfbrot mit Weizen und Emmervollkornmehl von Dagmars Brotecke rausgesucht. Für mich ein guter Grund, meinen relativ neu erstandenen Topf aus Gusseisen mal zu testen.

Ich habe diesmal sogar zwei Versionen für euch:

  1. Bei der ersten Version habe ich mich relativ genau ans Originalrezept gehalten (wenn man davon absieht, dass ich den Leinsamen komplett vergessen habe). Ich habe nur anstelle von Weizensauer meinen Dinkel-LM genommen.
  2. Bei Version zwei habe ich die Mehlmengen etwas verändert und anstelle von schwarzem Emmer Blue Velvet Vollkornmehl verwendet und ein Quellstück aus Leinsamen eingebaut.

Welche Version mir besser geschmeckt hat? Ich fand beide gut, den Kindern hat die zweite Version besser geschmeckt, die war geschmacklich nicht ganz so intensiv. Aber probiert es doch einfach selbst…

Backen ohne Kneten

Du möchtest wissen, wie Backen ohne Kneten funktioniert? Kein Problem. Schau dir einfach mal meinen Beitrag zu dem Thema an und hol dir noch mehr Rezepte.

Brot backen im Topf

Wenn ihr euch schon ein bisschen mit dem Thema Brotbacken beschäftigt habt, dann habt ihr sicherlich schon öfter von Topfbroten gehört oder gelesen. Ich habe mich nun auch endlich mal daran versucht und stelle euch nun ein paar Vorteile vor und auf was man achten muss.

Vorteile

  • Wenn ihr auf dem Stein oder Blech backt, müsst ihr das Brot zu Beginn des Backens gut dampfen, das heißt Wasser in den heißen Ofen gießen/sprühen. Das ist beim Backen im Topf nicht nötig. Der Topf ist nämlich ein in sich geschlossenes System. Er gibt die Feuchtigkeit des Brotes nicht nach außen in den Ofen ab, sondern hält sie im Topf hält. Dadurch bildet sich Dampf und das Brot geht schön auf.
  • Das Brot behält im Topf seine Form und kann nicht verlaufen. So lassen sich auch weiche Teige gut verarbeiten.
  • Ein Topfbrot hat eine schöne knusprige Kruste und ist innen meist luftig.

Was muss man beachten?

  • Der Topf und der Deckel muss ordentlich heiß sein, wenn ihr das Brot hineingebt. 
  • Der Topf muss nicht eingefettet werden.
  • Die ersten mindestens 30 Minuten werden mit Deckel gebacken.
  • am besten eignet sich ein gusseiserner Topf. Ich habe auch einen Steinguttopf, aber das Ergebnis aus dem gusseisernen Topf überzeugt mich mehr.
  • Der Topf sollte ausreichend groß sein. Besser ein bisschen zu groß als zu klein. Ich habe für dieses Rezept einen runden Topf mit 24 cm Durchmesser* verwendet.
Leckeres Topfbrot ohne Kneten mit Dinkelmehl und Emmervollkornmehl. Küchentraum & Purzelbaum | #topfbrot | #brotohnekneten | #brot

Rezept No Knead Topfbrot

Zutaten

VERSION 1 MIT DINKEL LM
200 gDinkel Typ 630
300 gschwarzes Emmermehl Vollkorn
50 gLievito Madre Dinkel
10 gSalz
100 gQuark
325 gWasser
4 gfrische Hefe
VERSION 2 MIT QUELLSTÜCK
40 gLeinsamen
60 gWasser
HAUPTTEIG
350 gDinkelmehl Typ 630
150 gDinkel Blue Velvet Vollkornmehl
50 gLievito Madre Dinkel
Quellstück
10 gSalz
65 gQuark
4 gHefe
325 gWasser
etwas Roggenflocken für das Gärkörbchen

Utensilien

Gusseisentopf

Zubereitung

Version 1

  1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben, gut verrühren und mindestens 12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen. Der Teig sollte sich deutlich verdoppeln.
  2. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte rund wirken.
  3. Mit dem Schluss nach unten in ein gut gemehltes Gärkörbchen geben und abgedeckt nochmal 30 Minuten ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C Ober-/Unterhitze aufheizen und einen gusseisernen Topf mit Deckel in den Ofen stellen.
  5. Wenn die Temperatur erreicht ist den Teigling in den Topf kippen, Deckel auf den Topf legen und 30 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 20-25 Minuten bei 225°C fertig backen.

Version 2

  1. Quellstück:
    Leinsamen mit Wasser übergießen und ca. 2 Stunden quellen lassen.
  2. Alle Zutaten zusammen mit dem Quellstück in eine große Schüssel geben, gut verrühren und ca. 18 Stunden abgedeckt an einem kühlen Ort stehen lassen. Der Teig sollte sich deutlich verdoppeln.
  3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte rund wirken.
  4. Mit dem Schluss nach unten in ein mit Roggenflocken ausgestreutes Gärkörbchen geben und abgedeckt nochmal 30 Minuten ruhen lassen.
  5. In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C Ober-/Unterhitze aufheizen und einen gusseisernen Topf mit Deckel in den Ofen stellen.
  6. Wenn die Temperatur erreicht ist den Teigling in den Topf kippen, Deckel auf den Topf legen und 30 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 20-25 Minuten bei 225°C fertig backen.

Leckeres Topfbrot ohne Kneten mit Dinkelmehl und Emmervollkornmehl. Küchentraum & Purzelbaum | #topfbrot | #brotohnekneten | #brot

Weitere Rezepte vom Synchronbacken findet ihr unter der Rubrik „Synchronbacken“ und noch mehr rund um Brot & Brötchen unter der Rubrik „Brot & Brötchen„.

Schaut auch unbedingt mal bei den anderen Teilnehmer*innen vorbei:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Tina von Küchenmomente
Jenny von Jenny is baking
Simone von zimtkringel
Manuela von Vive la réduction!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Volker von volkermampft
Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
Dagmar von Dagmars brotecke
Sylvia von Brotwein
Bettina von Homemade & Baked
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Silvia von Kulturgut
Katha von katha-kocht!
Geri von Lecker mit Geri
Kathrin von Kathrins-Home

Viel Spaß beim Nachbacken und bis bald,
eure Kathrina

No Knead Topfbrot

Einfaches und leckeres Brot aus dem Topf. Ganz einfach ohne Kneten.

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    25 Minuten
  • Ruhezeit:
    12 Stunden 30 Minuten
  • Backzeit:
    55 Minuten
  • Gesamtzeit:
    13 Stunden 50 Minuten

Zutaten

1 Stück
Version 1 mit Dinkel LM
200 g Dinkel Typ 630
300 g schwarzes Emmermehl Vollkorn
50 g Lievito Madre Dinkel
10 g Salz
100 g Quark
325 g Wasser
4 g frische Hefe
Version 2 mit Quellstück
40 g Leinsamen
60 g Wasser
Hauptteig
350 g Dinkelmehl Typ 630
150 g Dinkel Blue Velvet Vollkornmehl
50 g Lievito Madre Dinkel
Quellstück
10 g Salz
65 g Quark
4 g Hefe
325 g Wasser
etwas Roggenflocken für das Gärkörbchen

Utensilien

  • Gusseisentopf

Zubereitung

Version 1

  1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben, gut verrühren und mindestens 12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen. Der Teig sollte sich deutlich verdoppeln.
  2. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte rund wirken.
  3. Mit dem Schluss nach unten in ein gut gemehltes Gärkörbchen geben und abgedeckt nochmal 30 Minuten ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C Ober-/Unterhitze aufheizen und einen gusseisernen Topf mit Deckel in den Ofen stellen.
  5. Wenn die Temperatur erreicht ist den Teigling in den Topf kippen, Deckel auf den Topf legen und 30 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 20-25 Minuten bei 225°C fertig backen.

Version 2

  1. Quellstück:
    Leinsamen mit Wasser übergießen und ca. 2 Stunden quellen lassen.
  2. Alle Zutaten zusammen mit dem Quellstück in eine große Schüssel geben, gut verrühren und ca. 18 Stunden abgedeckt an einem kühlen Ort stehen lassen. Der Teig sollte sich deutlich verdoppeln.
  3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte rund wirken.
  4. Mit dem Schluss nach unten in ein mit Roggenflocken ausgestreutes Gärkörbchen geben und abgedeckt nochmal 30 Minuten ruhen lassen.
  5. In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C Ober-/Unterhitze aufheizen und einen gusseisernen Topf mit Deckel in den Ofen stellen.
  6. Wenn die Temperatur erreicht ist den Teigling in den Topf kippen, Deckel auf den Topf legen und 30 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 20-25 Minuten bei 225°C fertig backen.

Notizen

Wenn ihr kein Gärkörbchen habt, könnt ihr auch einen Sieb verwenden und mit einem Geschirrtuch auslegen. Ideal ist ein Sieb mit Stiel, das erleichtert das Umsetzen in den Topf.

Wie findest du das Rezept?

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Du hast das Rezept ausprobiert?

Dann verlinke @kuechentraumundpurzelbaum auf Instagram oder nutze den Hashtag #kuechentraumundpurzelbaum.

Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-/Werbe-Links. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten, aber ich bekomme eine kleine Provision.

Dieser Beitrag hat 21 Kommentare

  1. Tanja

    Eine wunderbare Krume und ein sehr schönes Brot. Und wieder was dazu gelernt. Blue Velvet Vollkornmehl kenne ich noch nicht. Worin unterscheidet es sich von normalem Dinkelvollkorn?
    LG Tanja

    1. Kathrina

      Vielen herzlichen Dank, liebe Tanja. Der Blue Velvet ist eine Urdinkelsorte mit einem blau samtigen Spelz (so hat es mir google verraten)
      Liebe Grüße

  2. Hallo Kathrina,
    wow! Gleich zwei Prachtexemplare hast du da gezaubert, super! Die Krume und die Kruste sehen schon toll aus, das kann ja nur gut schmecken 🙂
    Liebe Grüße
    Tina

    1. Ganz herzlichen Dank, liebe Tina. Die Kruste war wirklich super. Für die Kids fast ein bisschen zu kross.

  3. Manuela

    Der Anschnitt ist außerordentlich verlockend geworden 😀
    Und wir haben übrigens im gleichen Topf gebacken.

    1. Liebe Simone,
      danke dir ganz herzlich. Der Topf wird auf jeden Fall noch öfter zum Einsatz kommen…
      Liebe Grüße

  4. Dagmar

    Dein Brot super geworden…schöne Krume und eine ordentliche Kruste.
    Hoffe, du experimentierst mit dem Rezept noch etwas….Übrigens wenn ich normale Mehle verwende,
    nehme ich nur 400g Wasser.

    Lieben Gruß
    Dagmar

    1. Liebe Dagmar,
      vielen herzlichen Dank. Auch für den Tipp mit dem Wasser. Das werde ich auf jeden Fall berücksichtigen, wenn ich keine Vollkornmehle verwende.
      Liebe Grüße

  5. Silvia

    5 Sterne
    Liebe Kathrina,

    dein Brot ist ja ein Traum 🙂 Mich würde interessieren, wie das Brot am zweiten Tag war (wenn noch etwas übriggeblieben ist). Immer wenn ich Dinkel nehme, wird das Brot schneller trocken…
    Liebe Grüße,
    Silvia

    1. Kathrina

      Vielen lieben Dank, Silvia. Am zweiten Tag war das Brot fand ich noch gut, es hatte auch eine ziemlich kräftige Kruste.
      Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar